Brettschichtholz (BSH)

Brettschichtholz, auch als „Leimholz“ bezeichnet, besteht aus mindestens drei Brettlagen, die übereinander geleimt sind. Daraus ergibt sich eine stabile Stapelkonstruktion, die je nach Verwendung an Schichten stark variiert. Durch den geschichteten Aufbau wird eine hohe Stabilität erreicht. Die Fasern der verleimten Hölzer verlaufen in gleicher Richtung.

Verwendung

Brettschichtholz wird als Bauholz für tragende Elemente, z.B. Dach- oder Deckenkonstruktionen eingesetzt. Auch im Treppenbau bis hin zu Brücken hat Brettschichtholz eine hohe Bedeutung.

Verbindung

  • Klebstoff
  • Dübel
  • Nägel
  • Schrauben
  • Keilzinken

typische Holzarten

  • Buche
  • Kiefer
  • Fichte
  • Lärche

Oberfläche

  • gehobelt
  • geschliffen
  • naturbelassen

Vorteile

  • geringe Gefahr der Rissbildung
  • hohe Belastbarkeit durch die Schichtbauweise
  • Verwendung nur „optimaler“ Holzteile

Bilder

BSH (Mayer Neckarbischofsheim)
BECKER SHREDDER, 2015
Brettschichtholz (Pfeifer)
Außenwand aus Brettschichtolz (R. Sturm)
Aufbau von Brettschichtholz (Höchsmann 2015)